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Wir machen unseren Garten Fit!

Hallo zusammen, da sind wir wieder! Und diesmal mit dem Projekt: GartenFit

Es ist an der Zeit, sich mal des Gartens anzunehmen, den Rasen zu erneuern und hier und da einfach mal klar Schiff zu machen!

Brian träumt ja schon länger von einem schönen Rasen und hat sich so einige, nicht immer ganz preiswerte, Szenarien zurechtgelegt :-)

So sieht der Plan also aus:
1. das alte Moos komplett entfernen
2. das dann noch vorhandene Moos und Unkraut mit Chemie killen!
3. dann den Garten lockern -> sprich: komplett umgraben!
4. die umgegrabenen "Spatenplacken" klein-krümeln
5. alles wieder etwas anwalzen
6. Einbau der automatischen Gartenbewässerung
7. Rasensamen und -Dünger aussäen
8. regelmäßig sprengen
9. dem Gras beim Wachsen zugucken... :-)

Da das alles natürlich ein ganz schönes Projekt ist, wird gleich mal die Familie eingespannt und Papa "darf" vertikutieren :-)
Aber dafür gibt´s den elektrischen Vertikutierer vom Schwiegerpapa - siehste, dann geht das alles ja schon viel leichter.

Schön auch, dass man schon ca. 5x kreuz und quer drübergefahren ist, schon 6 komplett volle blaue Säcke Moos hat UND ES IMMER NOCH SO AUSSIEHT WIE VORHER!!!
Wir sind am Ende des Vertikutierens also bestimmt 12-15x mit dem Gerät durch den Garten geeiert.

Nach dem Vertikutieren, so hat uns der "Rasenservice" von Wolf-Garten geraten, soll man ein Herbizit auf der gesamten Fläche aufbringen, damit auch wirklich alles Moos und Unkraut verschwindet.

Da man aber eine bestimmte Menge Unkrautvernichter pro 10m2 aufbringen soll (und möglichst nicht mehr oder weniger), wurde der Garten erst einmal von Gundel, fachmännisch mit Sand, in "Quadranten" aufgeteilt :-) In diesen Quadranten konnte ich dann in Ruhe genau die richtige Menge Unkrautvernichter aufsprühen.

Nach dem wir dann 2 Wochen gewartet haben, war alles Unkraut vernichtet und die Chemiekeule auch soweit biologisch abgebaut, dass wir uns ans Umgraben machen konnten – also den guten Fiskars-Spaten raus, die Spitzhacke und ran an die Buletten!

Nach acht Stunden Umgraben war ich (Brian) dann aber schon ein wenig desillusioniert, denn eigentlich dachte ich mir "den Garten schaffe ich alleine an einem Tag" ... hmmm, nicht ganz!

Die nächsten Tage mussten also auch noch genutzt werden ...

Und nachdem ich dann völlig am Ende war und Gundel einen vorgeheult habe, hat sie mir sogar noch richtig doll geholfen und man soll es nicht glauben, wir haben es tatsächlich geschafft...

Nur was macht man mit den ganzen umgegrabenen Spatenplacken?! Das Ganze muss ja irgendwie "krümelig" werden. Die Nachbarn sagten schon, dass sie die Wildschwein-Herde in unserem Garten gar nicht bemerkt haben ... WITZIIIIIIG! ;-)

Nun hatten wir aber keine Lust, da mit Hand ranzugehen, das Umgraben war schon sch...e genug.
Aber für 250,- EUR am Tag eine Gartenfräse (300 KG und nur per Anhänger zu transportieren), oder für 50,- EUR eine elektrische Gartenhacke war uns dann doch irgendwie zu teuer!

Aber wozu gibt es die Discounter?! Lidl hatte gerade den elektrischen "Gartenkultivator" für 59,90 EUR im Angebot und der ist nur etwas kleiner als die zu mietende elektrische Gartenhacke. Also, dachten wir uns, kaufen wir doch das Teil und wenn wir fertig sind, verkaufen wir das wieder... und siehe da, das Ding ging richtig gut:

Nachdem nun alles schön krümelig war, ist man aber schon ganz schön eingesackt und deswegen musste alles noch einmal wieder ein wenig verdichtet werden. Dazu haben wir uns dann einfach eine Rasenwalze für 8,- EUR am Tag aus dem Baumarkt ausgeliehen.

Nun kommen wir aber zu den richtig interessanten Dingen: das automatische Sprinklersystem!!

Erst einmal die Systembestandteile nach Einbaupositionen ausrichten.

So sieht übrigens die Planungsskizze für die Anlage aus :-)

Links oben das Rote ist unser Haus, der grüne Bereich ist, logisch, der Rasen, die dunkelblauen Striche sind die unterirdischen Leitungen zu den einzelnen Regnern und die hellblauen Kreise sind die Sprinkler-Radien der Regner. Wir haben also 4 Regner verbaut, von denen jeweils 2 an einer Leitung hängen (falls der Druck der Pumpe nicht für alle vier Regner gleichzeitig ausreicht - es sind immerhin über 75 Meter Leitungen verlegt).

Der Rote strich am rechten Bildrand ist die Leitung für die Wassersteckdose - damit man später mal nicht den ganzen Schlauch durch den Garten ziehen muss, sondern nur ein kurzes Schlauchstück einfach "in die Erde" stecken kann und schon kommt Wasser!

Ich bin begeistert!! :-)

Mit dem Seil habe ich anhand des möglichen Beregnungs-Radius des Regners den genauen Standort des Regners festgelegt - MacGuyver! :-)

... ja, irgendjemand muss mit dem Graben für die Leitungen anfangen ... :-)

... und etwas später durfte Gundel dann auch meinen guten Fiskars-Spaten benutzen :-)))

Nach dem Ausheben des Grabens konnte dann mit der Leitungsverlegung angefangen werden, und ja, das ganze System muss nur spatentief verlegt werden.

Auch, wenn ich glaube, dass es im Falle eines Falles nicht viel bringt, habe ich die Leitungen noch einmal mit Flatterband gekennzeichnet.

Und weiter gehts, 75 Meter Leitung wollen verlegt werden.



Nun noch eimal quer durch den Garten buddeln. Dort, wo Gundel gerade steht, kommt übrigens einer der vier Regner hin und links davon, wo der andere Graben endet (links von dieser kleinen Tüte vor den Steinen am Gartenhäuschen), kommt die Wassersteckdose hin.

Die Abzweigung zu dem Regner, der eben erwähnt wurde (rechte Abzweigung), und zur Wassersteckdose (nach links oben), noch einmal aus einer anderen Ansicht.

Dort, wo Gundel gerade den Rest aushebt (jaaa, ich habe auch etwas mitgeholfen beim Graben!), kommen die Anschlussdosen hin, also dort wo dann das Wasser ins System eingeleitet wird.

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