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Tag 7 – Ab auf Safari!

Tag 7, Montagmorgen - heute nun also soll unsere Safari starten!
Nach einem kleinen Frühstück in unserer Lodge schickten wir die letzten Emails für die nächsten 10 Tage ab, skypten nochmal kurz mit der Heimat und ließen uns dann um 11 Uhr von dem Lodger-Transfer-Shuttle zum Flughafen bringen, wo wir um 12 Uhr von der Safari-Crew abgeholt werden sollten.

Also hieß es dann am Airport erst einmal ein wenig warten...

Yeah!!! Kurz vor 12 Uhr war er da - unser Jeep für die nächsten 10 Tage - here it is:

Hinten dran ein kleiner Transportanhänger... Taschen rein... joaaa, da geht noch was!

Anschließend mußten wir uns noch ein wenig in Geduld üben, denn unsere mitfahrenden Safari-Mitglieder trudelten nach und nach mit Fliegern aus Namibia und per Transfer von anderen Lodges ein. Aber bei erträglichen Temperaturen und herrlichem Wetter ließ es sich gut vorm Mauner Flughafen (rechtes Gebäude) warten (vorn rechts ist unser Jeep) - und wie man sieht, gingen noch weitere Jeeps auf Tour.

Kurz vor 14 Uhr ging es dann endlich los! Alle 8 Safari-Gäste (uns eingeschlossen) waren an Bord und nach einer Mini-Einweisung ging es dann mit Kurt ("Kört" gesprochen), unserem Guide, auf Tour. Der Beginn unserer "Northern Explorer Safari". Aufregend!

Insgesamt standen uns 140 km Fahrt bevor, davon ein großteil der Strecke noch auf einer asphaltierten Straße, die hin und wieder von diversen Tieren überquert wurde:

Ja, da kann ich lachen – nun ist es ja auch endlich soweit!
Klasse ist, dass wir in unserem 12-Sitzer Jeep nur 8 Leute sind. Somit hat jeder einen "Fensterplatz" und in jeder Teihe ist noch ein Sitz für Taschen und Fotoapparate frei.

So, dann hieß es "Aufwiedersehen, asphaltierte Straße"! Zumindestens für die nächsten 10 Tage werden wir uns mit Sand- und anderen Wegen begnügen müssen.

Nach gut 2 Stunden kamen wir dann an den Eingang (in diesem Fall das South Gate) des Moremi Game Reservats. Dies ist ein Wildschutzgebiet am östlichen Ende des Okavango-Deltas, in dem wir uns nun die nächsten drei Tage aufhalten werden. Ein Mosaik aus Grasland, Wäldern und Lagunen, das eine der reichsten Tier- und Pflanzenwelten Afrikas beherbergt.

Hier mußte Kurt einige Formalitäten für uns erledigen und konnten uns ein klein wenig die Beine vertreten.

Willkommen!

Mal eben noch einen kühlen Drink aus dem mobilen Kühlschrank nehmen... der uns ständig immer gut gefüllt zur Verfügung steht.

Und so traten wir die letzten 45 km an, für die Kurt uns eine Fahrtzeit von gute 2,5 – 3 Stunden prophezeit hatte... genauuuu, fährt der wie ein Mädchen oder was??! :-) Abwarten...

Erstmal kam uns das erste Getier vor die Kamera! Da hieß es abdrücken! Auch...

... wenn es nur eine kleine Schildkröte war, die uns ihr Hinterteil zeigte. :-)

O.k., Kurt hatte gewonnen! An diesem Bild erklärt sich die Fahrdauer von 2,5 – 3 Stunden für eine Strecke von 45 km. Aufgrund der täglich kürzlich eingetretenden Regenfälle hatten sich auf dem Weg irre lange und teilweise echt tiefe Wasserlöcher gebildet, durch die Kurt das Gefährt und uns durch-jonglieren mußte... da ist man halt mal nur mit einigen wenigen km/h`s unterwegs... ;-)

Dann gabs auch mal nen kleinen Stau :-) Obwohl wir sagen müssen, dass das hier wirklich ein Ausnahme-Bild ist - wenn wir am Tag 2–3 Jeeps sehen, ist das normal.

YEAH!!! Auf dem Weg zu den Big Six... hier ist er (unser zweiter Strich :-)!!)

... der Elefant direkt vor unserer Nase! Und wie man erkennen kann, nicht wirklich weit entfernt...

... stimmts oder haben wir recht??! :-)

Und Baby-Elefant gleich mit dabei!

So, nochmal in voller Pracht, büdde ;-) :

Weiter gings... mit einer Tachonadel, die während dieser 45 km NIE die 25 kmh überschritt... dafür wurden wir mit einem kleinen botswanischen Regenbogen entschädigt :-)

Kurt versuchte, trotz allem auf die Tube zu drücken, denn wie man sieht, fuhren wir in den Abend hinein und er wollte mit uns an unserem ersten Safari-Tag nicht gleich eine Nacht-Fahrt machen und auf jeden Fall noch im halbwegs Hellen ankommen... und die Sonne wanderte immer tiefer...

... aber dann, so kurz nach 18.30 Uhr, hatten wir unser Ziel erreicht! Unser Camp! Ein privater Campingplatz inmitten der Wildnis. Und wirklich inmitten, wie Ihr gleich sehen werdet!

Erst aber gab es einen leckeren Begrüßungs-Cocktail, serviert von unseren freundlichen Reisebegleitern:

Die Crew besteht aus Kurt, unserem sehr qualifizierten Guide, der uns die ganze Zeit fährt und alles erklärt. Außerdem gehören drei "Helfer" dazu: Edward (links im Bild), der sogenannte "Chief" - er ist der Chef und Koch der Helfer-Crew -, IP (rechts im Bild), der Jüngste der drei und dann noch Moses (hier nicht auf dem Foto). Die drei zeichnen sich vor allem auch dadurch aus, dass sie immer freundlich und fleißig sind und stets lächeln :-)

So, Gepäckband á la Botswana: Die Taschen werden ausgeladen und zu unseren vor-eingeteilten Zelten gebracht – und nur um das klar zu stellen, wir sollten jetzt nur auswählen, welches unsere Taschen sind, zum Zelt wurden sie dann gebracht.

Und das ist unser Zelt Nr. 4 im kleinen Camp:

Wie hatten wir oberhalb geschrieben? "Ein Camp inmitten der Wildnis". Hier der Beweis: Von unserer "Terrasse" laufen die Elefanten keine 50m entfernt vorbei... ein würdiger Empfang!

Unser kleines Begrüßungs-Package im Zelt:

Nach kurzem Akklimatisieren und einmal umschauen war für 19.30 Uhr das Abendessen angesetzt. Unsere erste Mahlzeit mitten im Busch. Das Ganze findet im "Gemeinschaftszelt" statt, das zeigen wir Euch morgen einmal von außen, dazu ist es jetzt zu dunkel.

Ja, und Edward und seine Crew haben für uns gekocht - und hier heißt es immer "Ladies first" (ohne Quatsch!)

Und so gab es dann wirklich super-leckeres Essen: Reis (ganz linker Topf), Hühnchencurry (daneben), dann Butternut (eine Kürbis-Art) und Brokkoli. Dazu selbstgebackene Mehlfladen und Brot.. und alles was das Herz begehrt - das heißt Weißwein, Rotwein, Bier, nicht-alkholische Getränke und sogar noch ein Dessert! So läßt es sich in der Wildnis aushalten :-)

Anschließend erhielten wir von Kurt ein ausführliches Briefing über die "do`s" and "dont`s" hier in der Wildnis, über einige Abläufe, Verhaltensregeln und den bevorstehenden Morgen. So saßen wir noch eine ganze Weile nett zusammen... und konnten sogar aus einigen Kilometern Entfernung einen Löwen brüllen hören... (Ernsthaft!)

Aber bitte immer beachten:
1. NIE nachts das Zelt verlassen!
2. Wenn man nachts ausserhalb des Zelts Geräusche hört, ruhig verhalten!
3. Wenn man nachts draussen Elefanten hört - GAR KEIN GERÄUSCH machen
4. und wenn man im Dunkeln (also virm Schlafen) vom Essenszelt zu seinem eigenen Zelt geht, dann immer mit der Taschenlampe einmal im Kreis die Dunkelheit ableuchten und nach Augen ausschau halten (auch kein Scherz!)

Gegen ca. 22.30 Uhr verabschiedeten sich alle in ihre Zelte und sahen mit Spannung der ersten Nacht in der Pampa entgegen... :-)

Gute Nacht!

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