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Tag 5 – Kap der guten Hoffnung

Die Wettervorhersage für heute ist "wolkenlos, 25°C, windig" – und der erste Blick von unserer Terrasse sieht ja schon mal vielversprechend aus :-)

Wir haben einen direkten Blick auf das Meer und die Berge der "Zwölf Apostel" (das ist die Bergkette neben dem Tafelberg)

Wir sind euch noch ein paar Bilder von unserem Zimmer in der Villa Surprise schuldig, hier also die Sitzecke...

... und hier der rechte Teil des Schlafzimmers, beides mit großen Fensterfronten zur Terrasse.

Und nein, das bin nicht ich... zu klein... :-))

Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen haben, sind wir runter und haben erstmal etwas gefrühstückt.

Hier noch der kleine Innenhof unserer Unterkunft, mit Blick auf die umliegenden Berge.

Nachdem wir gestern nun die Stadt besichtigt haben, wollen wir heute die Kap-Halbinsel er-fahren und bis zum Kap der Guten Hoffnung runterfahren.

Erster Stopp unserer Tour war das Örtchen Simons Town, in dem es einen Strand-Abschnitt gibt, wo sich eine von zwei südafrikanischen Brillenpinguin-Kolonien eingenistet hat.

Die Stadt selbst hat einen immer noch wichtigen Marine-Hafen und ist "very British"... which I (Gundel) like so much!! :-)

Als Gundel vor diesem -verschlossenen- Geschäft stand, summte auf einmal der Türöffner und wir konnten die Tür öffnen. Ob das aber Diebstahls-Vorsichtmaßnahmen oder einfach nur Mittagspause war, haben wir nicht erfahren.

Nach unserem Stadt-Spaziergung kamen wir dann zum Boulders Beach, wo es den National Park für die Pinguin-Kolonie gibt.

Sehr schöne, Seychellen-ähnliche Strandabschnitte...

Und natürlich nochmal wir beide...

... und hier nun die kleinen Racker:

... er hier ist ein bißchen allein ...

Und hier der Pinguino-Guano-Okularis :-) also der gemeine Brillenpinguin:

... und hier der: Pinguino-Guano-"Mauserus-Langeweilus"-Okularis :-)

Pinguino-Guano-"Clap-your-Wings"-Okularis

Nach Boulders Beach und Simons Town fuhren wir zum Cape of Good Hope National Park

Im Park gleich die ersten Paviane, vor denen wir gewarnt wurden, denn sobald Du auch nur einen Keks in der Tasche hast, riechen sie diesen und klauen Dir alles Essbare aus den Taschen – und wenn Du Pech hast, klauen sie Dir auch die Digicam.

Aber diese beiden haben auch die Ruhe weg, wir kamen immerhin mit 70km/h an, aber denkste, dass die auch nur einen Schritt schneller über die Straße gegangen sind... ;-)

Auch in diesem Park gab es wieder ein informatives Visitor Center. (Aber für alle die ein amerikanisches "Visitor Centre" im Kopf haben - kein Vergleich! Hier ist das eher alles etwas ruhiger und beschaulicher...)

Hier z.B. sind Teile eines Pottwal Skelettes aufgebaut. Hinten an der Wand ein Rückenwirbel mit Rippen dran und vorne links ein Unterkieferknochen.

Dann gab es auch eine Wand, an der die aktuell blühenden Pflanzen ausgestellt und benannt sind:

Nachdem wir dann noch ein Stück weiter gefahren sind, kamen wir an die Bergbahn-Station, die zum Cape Point hinaufführt. Der Cape Point ist (nicht wie allgemein angenommen das Kap der Guten Hoffnung) der südlichste Punkt Afrikas.

Man hätte natürlich auch zu Fuss hinaufgehen können ... "hätte", aber ist ja Urlaub :-)

Oben angekommen dann erstmal ein schönes Bild mit Gundel...

... und da die Bahn nicht nach ganz oben fährt, dass letzte Stück also doch zu Fuss...

Dieser Hügel dort unten ist jetzt "Cape Point", der südlichste Punkt Afrikas:

Auch hier gibt es wieder den obligatorischen Wegweisser:

Jetzt ging es fuhren wir wieder ein Stück zurück (sind also nicht mehr ganz am südlichsten Punkt Afrikas) und kamen am Kap der Guten Hoffnung an.

... und wenn das mal nicht der Shoot of the Day ist?!

Und es hat sich mal wieder bestätigt: gib Deine Kamera zum Foto machen jemandem, der auch eine Spiegelreflex-Kamera hat, der weiss nämlich meistens wie man gute Fotos macht :-)

Auch hier gab es wieder einen Hügel zu besteigen...

... und wir wurden mit einem tollen Panorama-Blick belohnt!

Leider kommen wir nicht drauf, was dies für ein Zeitgenosse ist, aber jemand von Euch kann uns dazu bestimmt mehr sagen!? Zumindest war er recht cool, was Fotoaufnahmen anging.

"Just kidding" ;-)

Es war tatsächlich ganz schön windig heute und so gab´s auch ne ganz gute Brandung... und einmal mehr verständlich, warum das Kap besonders in früheren Jahrhunderten als so gefährlich galt... einige Schiffswracks liegen hier auf dem Meeresgrund, weil sie vorm Kap zerschellt sind.

Auf dem Rückweg stand denn dort einfach mal so ein Strauss... noch freuen wir uns darüber, in ein paar Tagen wird das wohl "normal" sein, dass dort einfach mal ein Strauss steht...

Gundula sagte, dies könne die National-Blume Südafrikas sein... ich weiss dat nicht? :-) Ich (Gundel) aber!!!

Wir haben dann den Cape of Good Hope National-Park wieder verlassen und sind auf dem Rückweg und in Richtung Chapmans Peak, einer tollen Küstenstraße alá Highway N.1. Und da ich mal ganz dringend wohin musste, hielten wir in nem kleinen Dorf und holten uns erstmal einen Snack.

Als wir dann endlich an der Einfahrt zum Chapmans Peak ankamen, bot sich leider dieses Bild ;-( Geschlossen wegen Bauarbeiten. Na gut, dann müssen wir eben anders herum fahren.

... und zu allem Pech war der Wind heute so stark, dass auch die Tafelberg-Gondel geschlossen war :-( aber wir waren zumindest an der unteren Station...

Aber das Gute ist ja, dass es in Kapstadt 3 größere Hügel gibt: den Tafelberg, den Lionshead und den Signall Hill.

Der Tafelberg fiel ja nun raus, auf den Lionshead gehts nur zu Fuss (genau, ist ja Urlaub :-) aber auf den Signal Hill kann man mit dem Auto fahren :-))

Und als wir oben waren, waren wir sogar sehr froh, denn vom Signal Hill kann man nicht nur Kapstadt super sehen, sondern natürlich auch den Tafelberg in seiner vollen Pracht...

Hier also die Skyline von Kapstadt:

Gundel vor dem Tafelberg - am höchsten Punkt des Berges kann man die Gondelstation erkennen.

Eine schöne Aufnahme vom Tafelberg (der längliche in der Mitte) und dem Lionshead rechts.

Auf diesem Foto kann man sehr schön den ablandigen Wind erkennen, der die Wolke (Wölkchen) in der Mitte nach unten drückt.

Ach wie schön! :-)

... wer ruht sich aus und wer macht die Fotos ...?

Fly me to the Moon...

Nach dem Tafelberg ging es dann zum Strand von Camps Bay, dem angeblich schönsten von Kapstadt - ist aber auch wirklich schön!

Hier treffen sich wirklich die Schönen und Reichen und die Promenade von Camps Bay erinnerte uns sehr an Santa Barbara in Kalifornien.



Kalifornian-Feeling pur:

Natürlich müssen wir auch hier wieder das Eis testen (im lt. Reiseführer besten Eisladen von Kapstadt) und wir haben für vier Kugeln (die im letzten Jahr an der amerikanischen Ostküste EUR 8,-- gekostet haben) nur 32 Rand = EUR 2,66 bezahlt. Schnapper :-)

Nochmal die Victoria-Road in Camps Bay.

Wir sind dann zurück in unser Apartement gegangen um den Sonnenuntergang zu beobachten... schön, oder?

... und da wir noch nichts Richtiges gegessen hatte (Gundel damit vielleicht über die Runden gekommen wäre, ich aber nicht :-) sind wir noch einmal in ein Restauant, das "Codfahter", welches uns im Guesthouse empfohlen wurde.

Hier gibt es einen Sushi Circle...

... aber auch -sehr cool(!)- eine Frisch-Fisch-Theke, an der man sich mit Hilfe des Kellners den Fisch aussucht. Man entscheidet alles selbst: welcher Fisch, wieviel, in welcher Kombination, wie zubereitet und mit welchen Beilagen und schon wird Dir alles fertig gemacht – abgerechnet wird nach Gramm.

So sieht das fertige Gericht denn auf dem Teller aus: Schwertfisch, Sepia (Calamaris aber im Ganzen und nicht die ollen Ringe) und eine Fischart, von der ich den Namen nicht behalten konnte.

Alles in allem super lecker! Die Kellner wieder einmal mehr nett und unkompliziert... was eine super entspannte Atmosphäre mit sich bringt - ein schöner abschließender Abend in Kapstadt!

Jetzt ging es aber auch nach Hause, da unser Flug morgen nach Botswana schon um 6 startet und wir um 3 Uhr aufstehen müssen :-(

Aber heute war wieder ein richtig toller Tag!!

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