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Tag 20+21 – 1 1/2 Tage Abreise

Auch, wenn wir versucht haben, die Abreise einfach "weg zu träumen" :-)... es hat nicht geklappt :-(

Es ist Sonntagmorgen und heute treten wir die Heimreise an. Frühes Aufstehen sind wir gewohnt, Gundel hat die Taschen heute morgen gepackt und nun lassen wir uns erst einmal das Abschiedsfrühstück schmecken, heute mal mit nach-Wunsch-zubereitetem Omelett - so fängt der Tag ja doch gut an!

Seit 24 Stunden versuchen wir schon, mittels Maambo und nun mit Hilfe der netten Dame hinter dem Service Point, unseren Rückflug bestätigen zu lassen... aber wie war das nochmal mit den Afrikanern und ihrer Ruhe?! :-) Genau, gilt auch in diesem Fall, bis heute vormittag, haben die es nicht geschafft, mit South African Airways zu sprechen. Naja, nun ist auch egal... mittlerweile haben wir die afrikanische Ruhe auch eingeatmet und sehen das alles totally relaxed :-)

Also nochmal ein Foto der Hotelanlage und auf gehts!

Immerhin haben wir es aber in Eigenregie organisiert bekommen, dass wir unsere Taschen nicht zum Ausgang tragen müssen... das lassen wir nochmal schön machen :-) Und, wie man sieht, sie sind sicher am Hoteleingang angekommen!

Dieses Bäumchen mußte nochmal mit rein. Auf der Safari haben wir ihn 100fach in großer Form gesehen... Ihr wißt? Der mit den hübschen Schmetterlings-artigen Blättern? Richtig, der Mopane Baum. Den wir deshalb nochmal abgelichtet haben, weil Brian doch gestern Abend die Würmer dieses Baumes gegessen hat... :-))

Die - Würmer - sehen wir hier nicht mehr, logisch, hat er ja auch alle runtergeschluckt :-) Dafür kann man aber nochmal die hübsche Blattform erkennen:

Warten auf das Taxi...

... nicht aber, ohne nochmal auf den Touri-Gag eingegangen zu sein... komm, nun lach schon in die Kamera, Du Ober-Afrikaner :-) Nur, dass die Jungs ihr Sixpack mehr blitzen lassen können :-)))

Kurz nach 11 Uhr kommt das Taxi, was uns und andere Reisende dann zum Livingstone Airport bringt, an dem wir hier eintreffen:

Immerhin, die Abflug- und Ankunfts- und Eincheckhalle ist schon mal doppelt so groß wie die in Maun! Alles sehr übersichtlich, eine Schlange, ein Schalter zum Einchecken, da kann nicht viel passieren :-) Also reihen wir uns brav in die Reihe ein...

... und harren der Dinge... was wir aber nicht lange brauchen. Nach etwa 20 Minuten ist unser Gepäck einmal gescreent und aufgegeben, in der Hoffnung, dass die alsgleich durchgecheckten Taschen uns dann in Frankfurt auch wieder erreichen! Schaun wir mal :-)

Gästecheck auf afrikanisch: Die Dame hat hier zwei ausgedruckte Liste, auf der der Passagiernamen stehen. Anhand dieser und der vorbeikommenden Fluggäste prüft sie nun, ob auch alle da sind. Da das für sie mit den fremdländischen Namen natürlich nicht so einfach und schon gar nicht mal schnell ist, hilft jeder Gast kurzerhand mit, seinen Namen auf der Liste zu finden - so einfach geht das! ;-)

So, Gepäck ist weg - dann man ab in die "International Departure Lounge":

... und siehe mal da, wer wartet da denn schon auf uns? Unsere beiden Lodge-Damen Tina & Katrin. Da sie sowohl wie wir keinen Handyempfang in unseren Hotels hatten, muß sich nun erstmal über die vergangenen drei Tage ausgetauscht werden!

Dann heißt es, rüsten zum Flieger-Besteigen. Unser Flug wird aufgerufen und die Massen machen sich auf den Weg.

Raus aus der Lounge, rauf aufs Rollfeld und zum Flieger... einfach den anderen nach, wird schon stimmen! Und das Ganze mal eben wieder bei 36 Grad - zum Schluß zeigt sich die Sonne nochmal von ihrer besten Seite!

Gundel und Tina auf dem Weg zum Flugzeug, was uns nach Johannesburg bringen soll - sieht ja ganz vertrauenswürdig aus...:

Nun guck nicht so skeptisch, Brian, das wird schon klappen mit dem Flug!

Nochmal ein Lächeln... aber auch gaaaaaaaaaanz viel Wehmut mit im Gepäck...

Nach knapp zwei Stunden Flug kamen wir so etwa 15.45 Uhr in Johannesburg an. Unser Flieger nach Frankfurt ging aber erst um 20.20 Uhr, wir hatten also ne Menge Zeit! Also wurde ein wenig gebummelt, geshoppt, Website gebastelt - und natürlich gegessen, nach einigen Wartestunden hat man schließlich auch Hunger. Also rein ins Bistro, ein Burger für die Damen - und die letzten Dollar wurden auf den Kopp gehauen!

Wir hatten nochmal zwei Stunden Internet gekauft und konnten Euch somit den letzten Tag - unseren Schwimmtag an den Victoria-Fälllen - ins Netz stellen.

Schneller als gedacht verging die Zeit... so zu viert hat man doch immer was zu erzählen, zu gucken (und zu erzählen, erzählen, erzählen...:-) usw. Darüber waren wir ja aber ganz froh und waren dann ganz weit vorn, als es endlich hieß, den Flieger ins kalte Deutschland zu besteigen - hier ein Gruß vom Gate!

Mit ein klein wenig Verspätung ging unser South African Airlines-Flug dann ab Johannesburg so gegen 20.45 Uhr los... und kurze Zeit später gab es da recht akzeptable Abendessen: Lamm mit Reis und Bohnen.

Gleich schlafen wollten wir nicht, uns blieb ja auf den 10,5 Stunden Flug noch genügend Zeit dazu. Also schrieben wir nochmal Website, lasen und nutzten das wirklich gute Inflight-Entertainment-System (und riefen mit dem Board-Telefon einfach mal bei den Mädels auf Platz 40A und C an :-)!

Zudem hatten wir Glück - der Flieger war nicht ganz voll und so blieben Brian und mir jeweils zwei Sitze für die Nachruhe. Das war natürlich schon mal prima! Ich, Zwerg Nase, brauche ja nicht viel mehr und konnte mich richtig ausbreiten und gemütlich so meine 6 Stunden schlafen :-) Bei Brian war es etwas weniger, aber mit 4-5 Stunden war er auch dabei... nicht schlecht, denken wir. Und so...

... kamen wir halbwegs ausgeruht und relativ entspannt in Frankfurt an, griffen mit den Mädels unser Gepäck und...

...wanderten erst einmal an den nächsten Bistro-Tisch. Da gab es dann gesunden Multivitaminsaft und noch das eine oder andere nette Gespräch... war schon schwer, denn jetzt trennten sich erst einmal unsere Wege.

Die Mädels fuhren nun mit der Bahn nach München bzw. Bielefeld - wir hingegen über den Frankfurter Hauptbahnhof, an dem wir nochmal zwei Stunden Aufenthalt hatten, ließen uns von der Deutschen Bahn in nem vollen Zug nach Hamburg kutschieren!

Dort kamen wir dann um 13.35 Uhr - dann hieß es ein letztes Mal, die Taschen in die Hand und AB NACH HAUSE!!!!

Glücklich, ein wenig müde, erschlagen von all den Eindrücken erreichten wir home sweet home. Und müssen erst einmal alles sacken lassen.

Wenigstens dauerte der Aufbau der Mitbringsel das erste Mal nach einem Urlaub von uns nur eine Minute... denn die 5 Teile waren ja schnell drapiert, im Gegensatz zu den massenhaften amerikanischen Einkäufen der letzten Urlaube :-) Aber ein wenig Kitsch muss sein, unser Schnulli-Bulli wird uns also noch lange an Afrika erinnern...

... und vieles andere auch!

Jetzt genießen wir erstmal die noch ruhigen Stunden und versuchen, langsam alles zu verarbeiten. Den kleinen Abschlußreport lest Ihr dann morgen!

Es ist traurig, dass alles vorbei ist, so so viel ist passiert und haben wir erlebt - aber es ist auch irgendwo schön, wieder daheim bei Familie und Freunden und "dem eigentlichen Leben" zu sein... wir freuen uns!

Der nächste Urlaub kommt bestimmt :-)))

... denn: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!

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