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Tag 19 – Ein Tag im Hotel und Würmer zum Dinner...

Unser "letzter" richtiger Urlaubstag steht bevor - Guten Morgen!

Mit Ausschlafen hält es sich bei uns derzeit Grenzen... Kurt hat uns da gut getrimmt, so dass wir nach dem 10tägigen 5.30 Uhr-knock-knock-wecken jetzt zwar nicht mehr ganz so mitten in der Nacht, aber doch schon so gegen 7.00 Uhr wach sind... was für Zeiten :-)

Ist ja aber nicht schlimm - so sitzen wir halt heute um 9.00 Uhr gemütlich beim ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse des Restaurants und schlemmen uns mal richtig durch...

... durch das wirklich tolle Frühstücksbuffet, bei dem es an nichts fehlt! Das läßt Frühstücksherzen - wie das von Gundel :-) - höher schlagen! Hier ein Blick auf die warmen Speisen des Buffets:

Natürlich gehört auch eine reichhaltige Cereal-Auswahl dazu:

Ebenso wie Muffins und Scones und Croissants in allen Varianten:

Dann gibt es einen Waffel-Stand, an dem die Waffeln nach individuellen Wünschen gebacken werden...

... und natürlich frisch aufgeschnittenes Obst mit diversen Joghurtsorten...

... und zuguterletzt die "Eierbratstube", wo eine Dame den ganzen Morgen den Gästen Eierspeisen in allen Formen und Varianten eigens herrichtet, ob als Rührei, gekochtes, Ei, Omelette, Pochiertes Ei usw.usw. usw.... und das ganze im tiefsten - rundherum bettelarmen!!! - Afrika, irgendwie schon ein wenig pervers...

Und damit die Gäste auch in Ruhe frühstücken können, laufen immer einige "Affenbewacher" rum - genau in dieser Uniform - und mit einer Zwille (Bei uns hieß das Katschi!!) ausgerüstet, um die Affen von den Frühstückstellern der Gäste fernzuhalten, was ihnen aber nicht immer gelingt, weil die Biester SO unglaublich schnell sind, wir hatten lustige Situationen beim Frühstück! Schneller als Du gucken kannst, fehlen Dir die Melonenstückchen auf Deinem Teller! :-)

Und Programm bekommt man bei einem solchen Frühstücksplatz auch noch geboten... und ich dachte, ich mit meiner Kamera und meinem Hut sehe schon tourimäßig aus?!! :-) Schön aber auch Ihr Klorollenfussel auf dem Kopf... :-)

Weil wir die gekauften Internet-Minuten immer komplett für das Hochladen der Bilder und Einstellen der Website benötigen, ging es kurz nochmal ins Business-Center, um nochmal kostenlos das Internet zu nutzen...

... da wir die Rechner hier aber nicht nutzen können, um an unserer Seite zu arbeiten, kauften wir noch einen weiteren Voucher für eine Stunde Internet - wir wollen Euch ja auch weiterhin informieren!

Ja, und dann haben wir um 11.00 Uhr Anja und Birger verabschiedet. Die beiden fahren jetzt zum Livingstone-Airport, um ihre Weiterreise nach Johannesburg und Durban anzutreten - Tschüß, Ihr 2, genießt die restlichen Urlaubstage! Morgen um die gleiche Zeit stehen wir hier mit unseren Taschen... :-(

Anschließend zuckelten wir ins Activity Center, um uns bezüglich unser eventuell heute noch anstehenden Aktivitäten zu erkundigen. Wir hatten uns überlegt, dass wir eventuell noch eine Wildwasser-Rafting-Tour machen wollten... aber was sollen wir sagen, solche Touren wurden heute nicht angeboten. Die Alternative einer Sunset-Cruise schlugen wir aus, nach nem tollen Sonnenuntergang sah es heute nicht aus, da brauchen wir auch keine Sonnenuntergangstour :-) Ich wäre gern in das Mukuni-Village gegangen, ein Dorf Einheimischer, in dem sich ein Bild vom Alltag der dort ansässigen Afrikaner machen kann... dazu hatte mein herzallerliebster Freund aber gar keine Meinung :-) (Er meinte, das sei ein komplettes Touri-Projekt, womit er aber KOMPLETT falsch lag, wie wir noch erfahren sollten :-)!!).
Naja, hin und her, uns sagte nichts von den Alternativen zu richtig zu und auf Krampf was machen wollten wir auch nicht... also beschlossen wir, den Tag ruhig angehen zu lassen und mal eine Pool-Session einzulegen.

Erst einmal aber wollten wir noch den letzten Tag ins Netz stellen und dazu ging es also erstmal für ein Stündchen aufs Zimmer, das im Übrigen so aussieht - ausgestattet mit zwei großen Betten...

... ner entsprechend afrikanischen Fernseh-Einrichtung, die wir aber nicht genutzt haben...

... und einem wirklich gut ausgestatteten Badezimmer, das keine Wünsche offen ließ:

O.k., Website ist drin, Tage aktualisiert - auf zu einzigen Pool-Time in diesem Urlaub :-) Bei etwa 35 Grad Lufttemperatur konnte man es ganz gut aushalten... Meister Weißfuß jedenfalls :-)

Der super-leere Pool (Hier ist ja bekanntlich die totale Nebensaison, genauuu, nur wir sind unterwegs!) :-)

Und afrikanische Klänge duselten auf uns ein, wobei die Jungs echt nett gespielt haben, sehr dezent!

Bis an den Pool schaffte es Gundel noch, das war schon ungewohnt kühl...

... Brian hingegen war mutiger und alsgleich drin im Nass!

So lagen wir da ein ganzes Weilchen, was ja auch mal ganz schön war. Aber dann ist auch gut :-)
Ich für mich - und wir für uns - durften aber wieder einmal feststellen, dass so ein Hotel-Gammel-Urlaub SO GAR NICHTS für uns wäre... ich glaube, da würden wir bekloppt werden! :-) Den ganzen Tag am Pool und warten, dass der Tag vergeht - nee, das sind nicht wir :-)

Gesagt, getan! Gundel-ich-hab-Hummeln-im-Hintern gab das Zeichen zu einem Nachmittagsspaziergang :-) Das Wetter war recht schön, die Wege vorbildich, also wanderten wir ein wenig am Zambesi-River entlang... aber erst einmal raus aus der Anlage, wo alles übersichtlich beschildert ist:

... vorbei an nem kleinen See (innerhalb der Anlage natürlich)...

... und weiter am Flussufer, bis in den Garten des Royal Livingstone Hotels...

... der mit seiner hübschen Gartenanlage zum Entspannen einlud... da kommt man schon ins Träumen!

Und schließlich landeten wir auf der Sonnenterrasse des Royal Livinstone - mit herrlichem Ausblick (im Hintergrund ist wieder die Gischtwolke der Victoria-Fälle zu sehen)...

... und genossen bei einem Red Grapetizer (Gundels ABSOLUTES Lieblingsgetränk des Urlaubs!) und einem Savanny Dry Cider (Brian) unseren letzten Nachmittag in afrikanischen Gefilden... wunderschön!

Für abends hatten wir uns vorgenommen, den Urlaub entsprechend seines Mottos afrikanisch ausklingen zu lassen und hatten im "Ngoma Zanga", einem traditionellen zambesischen Restaurant in Livinstone Downtown einen Tisch reserviert. Um 19.30 Uhr holte uns der gleiche Taxifahrer wie am Vorabend ab. Das heißt, der gleiche kam natürlich schon mal nicht und sein Ersatz rückte 20 Minuten später an :-)
Aber er brachte uns sicher ans Ziel - und so saßen wir im Ngoma Zanga, wo man zur Begrüßung erst einmal ein feuchtes Tuch zur Erfrischung erhält:

Hier ein Blick auf die Bar... die allerdings nicht so sonderlich bestückt war :-) Wir wollten am letzten Abend schön eine Flasche Rotwein trinken... aber unsere Bedienung teilte uns mit, dass sie keinen Rotwein haben, sie würde aber welchen organisieren - und schwups, war sie weg und 45 Minuten lang nicht mehr gesehen!!!!

Wir wußten gar nicht, wie uns geschah... saßen da nur auf dem Trockenen, aber nach unseren Safari-Erlebnissen "totally relaxed" und schon angehaucht vond er afrikanischen Ruhe störte uns das nicht sonderlich. Und so schwenkten wir dann einfach auf andere, vorhandene Getränke um!

Und lauschten den Klänger der hier spielenden afrikanischen Band:

Nachdem unsere Bedienug names Bridget nun noch immer nicht aufgetaucht war - keine Ahnung, woher sie den Wein organisiert :-) - nahm sich eine andere Dame unserer an und ging mit uns die Speisekarte durch... die hier wieder Kreide-geschrieben ausgehängt ist:

Brian hatte die Quahl der Wahl (Nich bei der Bedienung, bei der Essensauswah): Warzenschwein oder Impala??!! Für die Vorspeise hatte er sich schon entschieden :-)))

... da hatte er ganz spontan die "Mopane-Worms" gewählt!!! Richtig, Ihr versteht es genau: Die Würmer des Mopane-Baums...

.... und so sahen sie aus!

Also ich muss dazu sagen, dass sie im Schummerlicht des Restaurant nicht so heftig ausgesehen haben... :-)!!!

Eijeijei, was für eine Erfahrung :-)!! Wenn man den Kopf ausgeschaltet hat, haben sie ungefähr so geschmeckt wie zu trocken gebratene Giros-Stücke... :-) Aber schalte´ bei dem Anblick und Würmern auf dem Teller mal den Kopf aus... - aber wer in klammen Zelten, 10 Tag im Busch auf die Buschtoilette geht, der muss auch mal Würmer probiert haben! ... und wir leben noch :-)

Der Hauptgang war aber um einiges vielversprechender: Gundel hatte sich für einen lokalen Fisch in Spinat und Kokussauce nebst Dry Beans und irgendwelchen gestampften Blättern entschieden - was aber wirklich recht gut schmeckte...

... bei Brian war es dann das Impala (Warzenschwein war leider aus) sowie ebenfalls Reis und afrikanisches Gemüse.

... aber nach den Würmern muss ich sagen, war ich froh, dass das Warzenschwein aus war... ;-)

Also, wenn man da immer ganz viel Reis zu macht, kann man das gut essen - wir wollten es auf jeden Fall ausprobiert haben und fanden es super spannend und vor allem gelungen für einen vorletzten afrikanischen Uraubsabend!

Hier die Bezahl-Schale... ganz landestypisch - und zu Eurer Beruhigung: Die Würmer haben bei Brian keinerlei Beschwerden verursacht, alles bestens!

Um 22.15 Uhr holte uns unserer Taxifahrer wieder ab und eigentlich wollten wir uns noch an die Bar gesetzt haben. Aber wir waren echt erschossen und sind daher gleich aufs Zimmer gegangen, um in den schönen weißen Betten dem Abreisetag entgegenzuträumen... das Urlaubsende naht mit großenm Schritten... :-(

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