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Tag 18 – Schwimmen im Teufelspool!

Der erste Morgen im Hotel. Schon komisch, so gar nicht geweckt zu werden und länger als 5:30 Uhr schlafen zu können ;-) Fliessend Wasser in der Dusche... :-)

Dann geben wir uns den Annehmlichkeiten unseres Hotels einfach mal hin und gehen zum Frühstücksbuffet, welches wirklich richtig toll ist.

Mit so einem French-Toast grinst es sich doch gleich ein bißchen debiler... ;-))

Hier kommen auf jeden Gast ungefähr 3 Service-Kräfte und Kaffee, einer von 10 verschiedenen Säften oder sonstige Drinks werden prompt nachgefüllt.

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Wir wollen aber heute nicht die ganze Zeit auf der faulen Haut liegen - das ist erstens nicht unser Ding und zweitens sind wir das nach den Safari-Abenteuern ja auch gar nicht mehr gewohnt :-)! - und gehen deswegen gleich mal zum "Activity Center", um mal zu schauen, zu welcher Aktivität wir uns heute entscheiden.

Zur Auswahl stehen unter anderem:
- Helikopter Rundflug
- Ultraleicht-Rundflug
- Rafting
- Bungee-Jumping
- Zip-Lining
- Besuch des Elefanten Parks
- Jetboot fahren

und auch
- ein Besuch von Livingstone Island, einer kleinen Insel mitten in den Wasserfällen, direkt am Abgrund :-)) Dort befindet sich auch der Devils-Pool!!!!!! .-)))

Also entschieden wir uns für den Besuch von Livingstone Island. Mit nur 55$ pro Person war dies noch relativ preiswert und ein Frühstück gibt es auf der Insel dann auch noch. Zwar hatten wir ja gerade gefrühstückt, aber egal, das machen wir! Juchhu! :-)

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Mit einem Mercedes-Shuttle wurden wir dann innerhalb unseres Hotel-Ressorts vom Zambezi-Sun Hotel zum Royal Livingstone Hotel gebracht, welches nochmal eine Kategorie höher ist als unser Hotel - und ein bißchen typisch good-old-English-Style!

Treffpunkt und Abfahrt mit dem Boot nach Livingstone Island ist das "Sund-Deck" des Royal Livingstone...

SUPERSCHÖN gelegen direkt am Zambezi-River mit Blick auf die Gischt-Wolken der Wasserfälle:

Dort hinten links neben der weissen Gischtwolke befindet sich Livinsgtone Island und die beiden Boote die Ihr dort sehen könnt, sind die Shuttles zur Insel. Und ja, genau - direkt bei der Gischt-Wolke geht es 112 Meter in die Tiefe...

Also erst nochmal den Veranstalter schriftlich von aller Verantwortung befreien ;-)

... die viel zu große Schwimmweste an...

... und ab ins Boot...

Auf der Insel kam uns dann gleich der nette Rastaman, mit dem Namen Alpha-Omega(!!), mit dem Begrüßungscocktail entgegen und sagte, er hätte hier einen schönen Energy-Drink für uns...

Seid mir bitte nicht böse, wenn ich bei einem Rastaman, der sich "Alpha-Omega" nennt und uns einen Drink anbietet, der weiss und schleimig ist wie Haferbrei und den er selbst "Energy-Drink" nennt ein kliiiiiiiitzekleines bißchen nachdenklich werde... :-)

So, und hier Gundel und Prince (Das ist sein tatsächlicher Name), unser Guide auf Livingstone Island. Beide posieren wir hier vor der Livingstone-Büste auf der Insel:

Dann hiess es auch schon, Fotos machen und auf die Windböen aufpassen! :-)

Die linke Seite ist die Zambia-Seite und rechts ist schon Zimbabwe.
Wenn dass Wasser seinen Höchststand hat, dann fliesst das Wasser links über die gesamte Breite der Fälle - dann könnten wir aber auch nicht mehr auf die Insel fahren, da man sonst mit den Booten nicht mehr gegen die Strömung ankommt (Das gilt für den Zeitraum März - ca. Juni)

Genau, schööön vorsichtig - kein Netz und doppelter Boden.

... dafür aber mit schönem Regenbogen...

Mit uns war noch eine andere 4er Gruppe auf der Insel und diese waren schon am anderen Rand der Fälle angekommen...

Cheeeeese :-)

Alles muss festgehalten werden.

Die Main-Falls, also die Seite der Wasserfälle, die auch im Hochsommer nicht austrocknet - rechts ist Zambia und die linke Seite ist Zimbabwe. Gewaltig!

Und nochmal ein doppelter Regenbogen ... aber noch besser: guckt mal rechts unten das Wasser, dann könnt Ihr mal überlegen, wo man wohl stehen muss, um dieses Foto zu schiessen... ;-)

So, und das hier rechts ist der Devils Pool... da werden wir gleich drin schwimmen.... uiuiuiui :-)))

Schwimmklamotten hatten wir schon drunter, dann mal frei machen bitte:

Jimbo, pass auf meine Kamera auf!! Wenn Duuuu ausrutschst!!! :-)))

Anschließend sind wir in Reihe mit Prince vorweg Richtung Devils Pool geschwommen. Das ist keine große Entfernung - dafür aber eine ziemliche Strömung! Heftig. Prince gab genaue Anweisungen, wie wir zu schwimmen hatten - nämlich erst ein bißchen entgegen der Strömung und dann mit der Strömung Richtung Wasserfälle und Prince achtet genau darauf, dass wir das auch einhielten.

Dann waren wir am Pool angelangt und Prince wiederum gab Anweisungen, in welchen Bereich wir zu springen hatten... wenn man nämlich zu weit springt, hat man ein Problem :-)))

Gundel mutig hinterher (Genauuu, vorher wie bei den Haien rumtönen "Ich geh doch da nicht lebensgefährlich schwimmen!!) Und jetzt ganz weit vor - juuuump! :-)

Alle sicher gelandet und einmal posieren für die Kamera (Ihr merkt also, der gute Kamera-Träger ist sicher angekommen). Prince im Hintergrund passt auf alles auf.

Genau - es ist TOLL!!!!

Dann natürlich nochmal paarweise - es war wirklich einmalig! Ein irres Gefühl, so nah am und vor allem ÜBER dem Abgrund zu sein! HAMMER!

Aber es wird ja noch besser: Alle, die möchten, dürfen auch nochmal bäuchlings an den Rand. Prince hat aber die Hand dran, sicher ist sicher... naja, o.k., was man so sicher nennt :-) Also Gundel - flieieieieieieg!!!

Und NEIN Florian, der gibt mir keine Massage!!!! :-)

... reine "Sicherheitsmaßnnahme" :-))

Nach dem ausgebiegigen Pool-Erlebnis schwammen wir wieder zurück und wanderten zurück an den für unsere Gruppe arrangierten Frühstückstisch:

Dort gab es nochmal stilvoll Frühstück, gemeinsam mit Engländern, Südafrikanern und Amerikanern. Sehr nett...

.... und echt lecker!

So, satt, erfüllt mit einem unglaublichen Erlebnis gingen wir wieder zum Boot zurück, das uns zurück ans Festland bringen sollte.

Hinterher gingen wir erst einmal zurück ins Hotel, aber nicht lange :-) Wir wollten den Wasserfällen noch einmal zu Fuß entgegentreten und machten eine kleine Wanderung. Der Weg startet direkt an unserem Hotel - und schon waren wir an der Brücke über die Schlucht:

Gundel voraus...

... und freut sich! Das hat sie sich auch verdient.

Brian mal wieder am Abgrund - schönes Foto!

Der Anfang der Fälle, sozusagen der Beginn der 1,7 km langen Schlucht:

Und hier ein kleines Stück weiter:

Und das ganze natürlich nochmal als Panorama:

Und hier der Blick auf die Main Falls... durch die viele Gischt kann man die gar nicht so richtig erkennen - aber es ist dennoch unglaublich imposant!

Oder?!

Eine kleine Aussichtsform - mit schönem Ausblick:

Gundel gefangen von der Natur.

Die Abenteuer-Urlauber :-)

So, Ihr da drüben - nicht so dicht ran!!! (Das ist da drüben übrigens Livingson Island, wo wir vorhin noch im Devils Swimmingpool waren)

Hier ein Blick auf die Brücke, von der aus die Bungee-Sprünge stattfinden...

... und es gibt tatsächlich einige Irre, die sich da runter stürzen!

Wir aber nicht. Andererseits sind wir nicht weniger mutig - wir haben uns überlegt, mal einen kleinen Spaziergang an die Grenze zu Simbabwe zu unternehmen... Kurze Grenz-Übergangs-Formalitäten, aber gaaaaaaaanz kurz (Wir bekamen lediglich auf einen Papierschnipsel einen Mini-Stempel gedrückt!):

Zu Fuß dann weiter... die Affen gern mal an unserer Seite, was aber schon irgendwie etwas unheimlich war, denn so ganz berechenbar erscheinen uns die Teile nicht :-)

Aber Brian mutig vorweg...

... er kann sich aber an der Straßenrand-Gesellschaft erfreuen - und dem kleinen Mann schmeckt es scheinbar :-)

Die immer faszinierende Frage, wie die Frauen das hinbekommen, das zu tragen, ohne das da was runterfällt... Rückenprobleme haben die bestimmt nicht ;-)

Dem Bungee-Absprung näher...

... Hut ab vor den Mutigen! Ohne uns! :-)

Dafür gehen wir aber bis an Grenzstreifen. Richtig rüber wollten wir aber nicht, das hätte uns nochmal US $ 80,-- Gebühren gekostet... nur für nen Moment war uns das zu teuer - also muß das Foto reichen!

So, genug heute erlebt. Dachten wir :-) Erstmal zurück ins Hotel in die Empfangshalle:

... und "Massa" macht ein wenig Füße hoch :-)

Aber Gundel-Hummel-im-Hintern hat ja noch nicht genug. Also bestellten wir uns gegen Abend ein Taxi, das uns nach Livingstone Downtown brachte... hier die Hauptstraße (so gut wie die einzig asphaltierte Straße der Stadt :-) Nur die Gebäude darf man sich auch nicht genauer anschauen... :-)

Blick in eine Seitenstraße, also nen Sandweg:

Und dann sind wir zu einigen Craft Shops. Also so Kunstgewerbe-Lädchen, in denen die Einheimischen ihren Waren anpreisen.... ein Erlebnis für sich - auf gehts :-)

Das war WIRKLICH interessant! Man muß wissen, worauf man sich einläßt... die Händler fassen einen nicht an, aber das ist auch das Einzige... denn ansonsten versucht jeder, sich in Deinen Laden zu ziehen. Wobei "Laden" auch so ein Begriff ist... das Ding ist maximal 3 Quadratmeter groß und wenn Du einmal drin bist und sich der Verkäufer in die Tür stellt, kommst Du auch nicht mehr raus.... aber Gundel strahlt trotzdem und Brian guckt skeptisch von draußen :-)

Und gleich weiter zum Nächsten... und wahrscheinlich haben wir laut Brian viel zu viel bezahlt (Obwohl schon gut gehandelt!!) - aber egal, die Männchen freuen sich wahrscheinlich über einen erfolgreichen Verkaufstag!

Anschließend ging es in Livingstone ins "Ocean Basket", ein Internet-Tip, den Brian uns rausgesucht hat. Gundel und ihr Blick auf die Speisekarte:

... und hat sich dann für den Line Fish entschieden...

.... Brian hingegen nimmt natürlich wieder das Teuerste der Karte :-) Logisch. Den Seafood Platter for one. Hau rein, Junge! :-)

Nach unserer Rückkehr ins Hotel gingen wir heute noch an die Bar und ließen uns nen Cocktail schmecken - auch mal was Schönes!

Um 22.30 Uhr - Brian wird sich freuen, wenn das in Deutschland so beibehalten wird - nix da :-)))! - fielen wir nach einem SOOOO aufregenden Tag müde ins Bett!

Das war super heute - liebe Grüße!

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