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Tag 14 – Ein typischer Safari-Montag mit tollem Sundowner!

Ihr wißt - wir reisen in der Regenzeit?! :-)

Und genau die erleben wir heute, am Montagmorgen. Es schüttet wie aus Eimern. Brav um 05.30 Uhr geweckt - Knock-knock durch Moses :-) - sitzen wir beim Frühstück und entscheiden gemeinsam, den großen Regenguß durchziehen zu lassen und den Morning Game Drive erst um 7.00 Uhr zu starten. Also "bewundern" wir den afrikanischen Schauer:

Da kommt gut was runter:

So, aber um 7.00 Uhr konnte uns dann nichts mehr davon abhalten, wieder auf Game Drive zu gehen. Die ersten Black Backed Jackals ließen grüßen - die heißen übersetzt tatsächlich "Schabrackenschakal"... den Namen vergißt unsere Tina nicht so leicht... :-)

Das sind übrigens super-niedlich zu beobachtende Tiere, herrlich verspielt und immer in Bewegung! Es macht Spaß, denen zuzuschauen.

Heute ist Spieltag angesagt - zwei junge Impalas beim spielerischen Kräftemessen:

Da läßt es das Tsesebe (Halbmond-Antilope) schon ruhiger angehen und stapft einfach an uns vorbei:

Ebenso der Rock Monitor (ich, Gundel, finde die ja furchtbar ekelig!!):

Dann bekam Kurt per Funk von Sammy die Info, dass sie eine Python gesichtet hätten... nach ungefährer Lagebeschreibung schlug Kurt die entsprechende Richtung ein und nach etwa 20 Minuten waren wir an Ort und Stelle. Die Python hatte inzwischen den Baum verlassen und schlich im Gras entlang... wir konnten es gut sehen, leider jedoch nicht optimal im Bild festhalten - aber wer genau hinschaut, sieht sie zum einen und zum anderen kann man dann auch entdecken, dass das gute Stück gerade eine leckere Mahlzeit hatte: entweder ein Kaninchen oder einen größeren Vogel, wie die DEUTLICHE Beile mitten in der Schlange beweist... :-)

Wir blieben bei den kleineren Weggefährten und untersuchten - nachdem wir ja nun schon so erfahrene Insekten-Greifer sind :-)! - einen Millipedes = Tausendfüßler:

Fühlt sich an wie ne Feder auf der Haut, Brian, das machst Du gut :-)

Auch die Damenwelt beweist Mut:

So, gegen 11.00 Uhr kamen wir vom Morning Game Drive zurück ins Camp - Edward und seine Crew hatten für einige von uns wieder Wasch-Session eingelegt und nun hing die Wäsche ordnungsemäß zum Trocknen auf der Leine:

Um 11.30 Uhr gab es Lunch - heute mal super-leckere Lasagne und anschließend war wieder Siesta angesagt.

Das heißt dann immer, erstmal duschen - heute teilten Brian und ich uns wieder einen Eimer (der einzige Tag, an dem wir nicht geteilt haben und die Jungs uns jeweils einen Eimer Wasser rantragen mußten, war der Sonntag - der Tag, an dem wir endlich nach 4 Tagen wieder duschen konnten, da wollte keiner teilen :-)!) Heute aber geteilt - und trotzdem ein herrliches Gefühl, dem Busch wieder sauber entgegenzutreten! :-)

Gut erholt und mit sogar etwas Sonne starteten wir nach einer kurzen Tea Time im Camp gegen 15.30 Uhr unseren Game Drive - mit guter Laune natürlich :-)

Unseren Kurt hatten wir schon lange mit unserem Lachen angesteckt, der denkt sich wahrscheinlich auch nur noch seinen Teil :-) Aber bringt uns sicher überall hin und ist stets und ständig bemüht, uns viel zu zeigen!

Wie zum Beispiel gleich hier Meister Elefant beim Mini-Pfützen-Planschen:

Dann mal noch näher ran...

... aber das fand der Knabe nicht ganz so lustig, was er uns irgendwann mit einer entsprechenden Gebärde zeigte! Dieser Typ hier hat übrigens so etwa 50 Jahre auf dem Buckel.

O.k., dann weiter. Eine Formation Giraffen ist ja auch sehr sehenswert!

Die lassen sich übrigens auch nicht überschwenglich gern fotografieren und maschieren gern auch mal nach kurzer Zeit weg.

Wer sucht, der findet :-) Seht Ihr sie???!
Wir geben zu, GANZ schwierig zu erkennen, noch schwieriger zu fotografieren, aber wir konnten sie gut erleben: eine Tree Snake - ganz rechts im Bild unter den Blättern könnt Ihr ihren Kopf erkennen!

Wir haben sie übrigens so "einfach" entdeckt, weil sie genau vor unserem Auto über den Weg huschte und wir ihr Schleichen in das Bäumchen verfolgen und sie somit beobachten konnten. Cooles Teil, ABSOLUT unauffällig!

So, heute war endlich mal ein klein wenig Bewegung angesagt. Kurt hatte uns zu den Rock Paintings gefahren, die wir nun besichtigen wollten. Irgendwann wurden hier nämlich jahrtausendalte Malereien entdeckt - klar, die wollten wir sehen!

Der Wegweiser liegt hier im Gras... Info-Anzeige auf afrikanisch :-)

Also ging es aufwärts, Kurt vorweg:

... und wir mutig hinterher.

Das sich das Gekraxel gelohnt hat, sieht man hier - ein wundervoller Blick über das Gebiet - Busch so weit das Auge reicht! Da ist man immer ganz benommen und berührt von so viel unberührter und toller Natur!

Toll! Und Kurt guckt schon wieder nach Tieren, die er uns später zeigen kann.

Und da waren sie, die Rock Paintings - Gundel hat sie entdeckt!

Man kann sie hier ganz gut erkennen, die einzelnen Tiere, die irgendwelche Ureinwohner dort hinterlassen haben:

Aber der Blick von hier war mindestens genauso interessant und vor allem schön! Fröhliche Stimmung:

Wen bewundern denn unsere vier Damen da wohl...?

... ach, den Georg Clooney des Busch - Kurt McKenzie! :-)

Ein Gentleman der alten Schule :-)

Wieder unten angekommen, ging es weiter... mit den Giraffen, die übrigens je älter sie werden, immer dunkler in der Fellfärbung werden.

Schönes Bild - die Marabou-Storch-Bewacher des toten Baums in der afrikanischen Wildnis:

Und wieder weiter. Und heute kamen wir in die glückliche Gelegenheit, eine ganze Elefantengruppe vor allem MIT Jungtieren vors Gesicht zu bekommen. In etwas Abstand - denn Elefantenmütter sind SEHR beschützen und können aggresiv werden, was uns auch deutlich gemacht wurde seitens der Elefanten! - beobachteten wir staunend... und fotografierten natürlich:

Seht Ihr das Jungtier beim Trinken?

Und hier ordnungsgemäß bewacht von den Älteren - ein TOLLER Anblick!

Der kleine Mann nuckelt auch immer noch an Mami... Riesenbaby :-)

Und hier wieder unsere Freunde von heute morgen - die beiden Schabrackenschakale. Und immer noch am Spielen - einfach putzig!

Davon ließen sich die Elefanten aber nicht beeindrucken und so konnten wir dem Elefanten-Leben weiter spannend zusehen...

... und machten Fotos ohne Ende! Klein Jumbo will auch mal Rüssel-winken :-)

Die Elefanten in der Sonne waren schon einmalig - aber so ein toller Sundowner sollte heute auch mal wieder sein! Dann also weiter - heute zu einem Baum, der umgangssprachlich - wenn wir uns recht erinnern - "upside-down" heißt. Bis auf 4 Monate im Jahr (nämlich von November - Februar) hat er nämlich keine Blätter (Wir durften ihn also in voller Pracht erleben!) und wenn er dann so kahl dasteht, sieht es aus, als wenn die Wurzeln in den Himmel ragen, daher upside-down. Ein toller Baum, mit einem riesigen Umfang - davor ließen wir uns nieder...

... in herrlicher Abendstimmung und einem schönen Sonnenuntergang!

Da schmecken der Wein und die vorbereitenden Snacks von Edward ganz wunderbar!

Der hat wirklich nen riesen-Umfang, wie man in den Proportionen erkennen kann:

Zu Späßen aufgelegt: Kurt und unsere Großstadt-Tussis, die sich zu echten Buschkindern gemausert haben :-) Ihr Strahlen läßt die gute Stimmung erkennen!

Andere strahlen nicht nur, sondern sind gaaaaaaaaaaanz verliebt :-)

Drei Damen im Busch :-)

Was ein schöner Nachmittag! Gegen 19 Uhr kamen wir wieder ins Camp zurück, wo wir uns dann um 20 Uhr von Edward und seinem leckeren Essen verwöhnen ließen. Heute mal mit einem europäischen Starter - auf afrikanische Art: Melone mit Kochschinken :-)

Beim Hauptgang dann heute mal anderes Szenario - ausnahmsweise (für uns ausnahmsweise!) hieß es heute: Men first! Guten Appetit!

Nach dem Dessert (Birne in Rotwein) trugen wir dazu bei, die alkoholischen Bestände zur Neige zu bringen... :-) (Der Weißwein ist übrigens bis auf noch zwei Flaschen alle). Dafür gab es dann heute mal einen Amarula als Absacker.

Und so sieht die Gläserabdeckung im Busch aus - da wird alles mit allem abgedeckt, es sei denn, man hat kein Problem, sämtliche Insekten dieser Gegend mit zu trinken :-)

Klein-Tierischer Besuch war auch heuet wieder inklusive... die (eine) Gottesanbeterin hatte wieder ihren Weg zu uns, d.h. erst zum Tsch gefunden...

... um anschließend bei Gundel zu landen...

... und schlußendlich mit Brian zu flirten :-) Ihr kennt das Tier? Das Weibchen beißt nach dem Paarungsakt dem Männchen den Kopf ab bzw. tötet es danach... rauhe Sitten!

Anschließend saßen wir wieder bei lauen Temperaturen am Feuer. Herrlich gemütlich und entspannend. Dann erwartete uns die letzte Nacht hier im Savuti-Camp, denn morgen ist wieder Campwechsel angesagt und wir sind "on the road again". Wir freuen uns -

bis morgen, liebe Grüße!

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