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Tag 13 – Das richtige Afrika-Wetter mit >40°C

Es ist Sonntag - und wir haben wieder ein richtiges Camp! :-) Was für ein Gefühl!

Wir sind jetzt im Savuti Camp im Chobe Nationalpark. Dieses Camp liegt in einer ehemaligen Sumpfebene. Längst ausgetrocknet ist die wüstenähnliche Landschaft mit hohen Sandgraten und den Hügeln vulkanischen Urpsprungs einzigartig für diese Region. Also, wie Ihr merkt, ein ganz andere Lanschaft als die, die wir bisher erlebt haben.

Sonntag - was aber nicht, auch nicht an einem Sonntag, ausschlafen bedeutete, nix da, wir wollen ja was erleben! :-)

Also, 5.30 Uhr "Knock-knock - Good Morning - I have warm water for you!" :-) Aufstehen, fertig machen, frühstücken und einmal die Umgebung fotografieren - Ihr seht hier aus ausgetrocknete Flußtal, in dem das letzte Mal im Jahr 1983 Wasser geflossen ist. Den Aufzeichnungen zufolge ändert sich dieser Zustand jedoch ca. alle 30 Jahre.

Nach dem Frühstück starteten wir gegen 6.30 Uhr und begaben uns auf Game Drive. Die ersten Gesellen, die wir trafen, waren die Zebramangusten, die es sich in einem Baumstamm gemütlich gemacht haben. Sie leben mit vielen Tieren zusammen und gaben mit ihrem putzigen Verhalten uns viel Anlaß zur Freude - herrliche Bilder!

Oder?! Während die anderen spielen, hält übrigens einer von den Mitgliedern immer Wache.

Brian, unserer Fährtensucher :-) Zu dem entwickelt er sich nämlich gerade und versucht stets, Tierspuren zu erkennen, wie hier die vom Löwen.

Und da war er auch schon, der große King, der direkt vor uns den Weg kreuzte:

Ja, wie beschrieben, andere Landschaft. Unheimlich karg, hart, rau aber doch irgendwie romantisch zugleich - karges Land soweit das Auge reicht! Die Weite ist immer wieder faszinierend.

Ladestation für den Laptop:

Gundel guckt und staunt. Die Landschaft gibt aber auch so viel Anlaß dazu!

Zu sehen gab es Impalas (links), Elefanten und ein Gnu...

... was Brian alsgleich Bild festhielt...

... starrte das Gnu doch freundlich zu uns herüber.

Der Elefant hatte ein wenig einseitig im Schlamm gewühlt und gebadet...

... was natürlich auch gleich im Foto festgehalten werden mußte (Heute saßen wir übrigens ganz hinten und hatten sozusagen die Besatzung im Blick)

Wie üblich "Morning Tea" (und Kaffee natürlich) gegen ca. 8.30 Uhr - heute am Wasserloch der Elefanten und bei mittlerweile 35 Grad!

Hier das Tee-Buffet, nett von Kurt aufgebaut, in "tierischer" Umgebung!

Die Elefanten in ihrem Element - und Brian guckt zu :-)

Schnappschuß mit unserem Guide Kurt:

Weiter ging der Game Drive - und die Temperatur stieg, wie Ihr sehen könnt. Viertel nach 9 waren es dann 37,5 Grad... puh!

Aber die Hitze konnte unserer guten Laune nichts anhaben - und schon gar nicht der unserer "Großstadt-Tussis" :-)))

War aber auch wirklich schön (heiß)!

Hier unser Freund von vorhin, der sich nun auch seiner anderen Körperseite gewidmet hat.

Ein immer wiederkehrender Vogel - die Vogelwelt ist hier auch mehr als reichlich und tolle Exemplare dabei! - der Kori Bustard (der mit 19kg Körpergewicht schwerste fliegende Vogel der Welt!)

Und ebenfalls sehenswert und total lustig: der Secretary Bird, der seinen Namen daher bezieht, dass sein Aussehen so sehr dem eines brav-konservativen Sekretärs ähnelt. Ein lustiges Geschöpf!

Nicht allein, sondern in Gesellschaft eines Kollegen - die sind echt witzig zu beobachten, besonders wenn sie so herrlich daher stolzieren!

Weiter gehts mit dem Gefieder - die Strauße lassen grüßen!

Dann noch ein paar Giraffen... und gegen 11.00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Camp...

... in dem wir wieder nett und Vitamin-C-reich von IP empfangen wurden...

... Prost! Das tat gut!

Während Edward und seine Crew unser Lunch vorbereiteten, war für uns heute mal ein wenig Waschen angesagt. Natürlich gehört auch dieser Service dazu, allerdings werden nur die "großen" Teile von der Crew für uns gewaschen. Um die kleineren Dinge muß man sich selber kümmern. Also fingen auch Katrin und Tina an zu waschen...

... ebenso wie wir, ähh, Gundel natürlich :-)... uns mangelte es nur an Wäscheleinen... aber wir mittlerweile erfahrenen Buschcamper wissen uns natürlich zu helfen! :-) Das Gute ist, dass bei diesen Temperaturen die Wäsche innerhalb von zwei Stunden trocken ist!

Waschtag erledigt - Lunch im Gemeinschaftszelt, was hier immer "" genannt wird. Gespannt hörten wir Edwards Erklärungen zu... er beschreibt uns immer herzallerliebst, was er uns bereitet hat!

Das Schwitzen nahm kein Ende - das Thermometer war mittlerweile, wir Ihr sehen könnt, auf 41,1 Grad gestiegen. Aber nun war ja Siesta, die heute bis 15.30 Uhr ausgedehnt wurde, worüber wir auch sehr glücklich waren :-)

So verkrochen sich alle in den Schatten und lasen, schliefen, erzählten und genossen die Ruhe. Das tut immer soooooooo gut - Urlaub pur!

Nach der Teatime, die wir heute im Camp einnahmen, ging es wieder gegen 16.00 Uhr los... ein "Hallo" den Elefanten, die unseren Weg kreuzten:

... um dann etwas Grünzeug in sich reinzuschieben:

Ähnlich den Giraffen, die die Bäume und Sträucher natürlich von oben abgrasen. Wundervolle Tiere - super elegant!

Husch, husch, husch - die kleinen Schildkröten können nämlich ganz schön schnell sein - aber wir haben sie "erwischt":

Weiter geht die Futtersuche, in diesem Fall hatte der "Yellow Billed Hornbill" Glück und eine Fliege ergattert - guten Appetit!

Den hatten wir auch - aber mehr den alkoholischen :-) Der Sundowner stand an, heute unter einem Baum in Gesellschaft vieieieieieieieler Ameisen :-)

Kurt und Brian...

.... fanden dann auch zueinander - Männer unter sich im Erfahrungsaustausch :-)

... ich geb´ ihm da nur eine kleine Einweisung in die Kunst des Fährtenlesens... :-))

Punkt 19 Uhr kamen wir wieder zurück ins Camp, saßen kurz am Feuer und freuten uns dann um 19.30 Uhr auf das leckere Essen von Edward! Heute gab es Schwein mit afrikanisch-gebratenen Kartoffeln, Gemüse und natürlich auch wieder Vorspeise und Dessert - hhhhmmm - lecker!

Anschließend gab es einen super-lustigen "Insekten-Abend" :-))) Wir, die vor Tagen noch hysterische Anfälle bei dem ganzen Getierr bekommen haben, werden zunehmend entspannter. Bleibt einem auch nicht viel übrig... :-)

Hier eine herrliche Gottesanbeterin (Praying Mantis) auf Brians Arm:

Und es wurde immer besser! Erst wuchs Gundel über sich hinaus und lernte, eine Cicada (Zikade) zu greifen... anschließend versuchte Tina, es ihr nachzumachen - Blick zur Seite (damit man das Grauen nicht wirklich sieht :-)!) und dann beherzt die Hand auf...

... und da sitzt das gute Stück! Die Zikaden sitzen hier zu Hunderten in den Bäumen und machen einen ohrenbetäubenden Lärm... gegen Abend flattern sie aber ständig um uns und unser Essen rum (vom Licht angezogen), da lernt man so was einfach... :-)

Ein heißer Safari-Tag wurde dann am Feuer und unter BEEINDRUCKENDEM Sternenhimmel ausgeklungen... ach, wie gemütlich!

Morgen hört Ihr wieder - erstmal hieß es für uns gegen 23.00 Uhr (für Brian natürlich schon eher :-))!) "Gute Nacht"! Wir freuen uns auf morgen!

 

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